Prozedur 7.7.0
von Hermann BohlenPlötzlich stehen Menschen auf dem Spielplatz, im Park und im Hinterhof. Sie sprechen nicht. Niemand weiß, wer sie sind und was sie wollen. Die Polizei bildet eine Sonderkommission.
Wirklichkeit im Radio ist eine Sendereihe und eine Materialsammlung.
Zu hören sind historische Features und Dokumentarstücke.
Zu lesen sind Gedanken, Analysen und Gespräche darüber.
Ein Werkzeugkasten ermöglicht das autonome Navigieren durch das Material.
Wir präsentieren einige Klassiker und etliche Neu- und Wiederentdeckungen.
Keinen Kanon, sondern einen Streifzug.
Kein Best Of, sondern eine Fülle von Möglichkeiten.
Einen Blick zurück und einen Blick nach vorn.
Denn das Radio von gestern inspiriert die Features und Dokus von heute.
Wirklichkeit im Radio ist ein work in progress!
An jedem letzten Samstag im Monat wird die Reihe um ein neues Stück erweitert.
Plötzlich stehen Menschen auf dem Spielplatz, im Park und im Hinterhof. Sie sprechen nicht. Niemand weiß, wer sie sind und was sie wollen. Die Polizei bildet eine Sonderkommission.
Einblicke in die Tiefenschichten der Arbeitslosigkeit. Die ermöglicht dieses O-Ton-Feature, und ist darin bis heute aktuell.
Das Feature erzählt einen Tag im Grenzkibbuz Newe Ur, höchstwahrscheinlich während des sogenannten Abnutzungskrieges (1967-1970). Ein Stück von großer akustischer Unmittelbarkeit über einen Alltag im Krieg.
Über hundert Features hat Helmut Kopetzky produziert. Dieses ist das anarchischste. Denn über weite Teile gibt er das Mikrofon ab an seinen damals neunzehnjährigen Sohn, der mit seiner Clique ruhelos durch die Großstadt zieht.
Vor dem „Schlamassel“ war Eschenau ein schönes Dorf mit einer schönen Dorfgemeinschaft. Es war die Hölle, sagen einige inzwischen erwachsene Frauen. Eine starke Erzählerstimme über die Zerstörung einer Illusion.