Druckkammer Familie
Live dabei
Echt Jetzt?
Autor undercover
Sprechweisen
Öffentliche Sprache
Fehlender O-Ton
Nichtlineares Erzählen
Mikrofon schafft Bühne
Erzählen über Bande
Parallelwelten
Adoleszenzen
Typen
Autor als Collageur
Experten am Mikrofon
Private Sprache
Inszenierte Geräusche
Fiktive Elemente
Mikrofon als Thermometer
O-Ton-Hörspiel
Arbeitswelten
Notstand
Geschlossene Gesellschaften
Stiller Beobachter
Radio im Radio
Originalton
Hörbare Schnitte
Anderen eine Stimme geben
Autor ohne Mikrofon
Lallen, Schreien, Stöhnen
Wirklichkeit
im Radio
Wirklichkeit im Radio ist eine Sendereihe und eine Materialsammlung.
Zu hören sind historische Features und Dokumentarstücke.
Zu lesen sind Gedanken, Analysen und Gespräche darüber.
Ein Werkzeugkasten ermöglicht das autonome Navigieren durch das Material.
Wir präsentieren einige Klassiker und etliche Neu- und Wiederentdeckungen.
Keinen Kanon, sondern einen Streifzug.
Kein Best Of, sondern eine Fülle von Möglichkeiten.
Einen Blick zurück und einen Blick nach vorn.
Denn das Radio von gestern inspiriert die Features und Dokus von heute.
Wirklichkeit im Radio ist ein work in progress!
An jedem letzten Samstag im Monat wird die Reihe um ein neues Stück erweitert.
Jetzt
von Norbert Zähringer, Uta Richter, Stella Luncke, Julia Miehe, Zabin Kaiser, Constanze Fröhlich und vielen anderen Studenten des Theaterwissenschaftlichen Seminars der Humboldt Universität Berlin
Ein Experiment: Was passiert da draußen? Jetzt, in diesem Moment? Sechs Studenten schwärmen gleichzeitig aus und simulieren ein „live“-Feature.
8 Uhr 15, OP III, Hüftplastik
von Peter Leonhard Braun
Eine Knochensäge, ein Bohrer, die Stimmen des Operationsteams – alles kommt ohne Kommentar aus dem Lautsprecher. Das Ereignis erzählt sich selbst – sagt der Autor.
Schnee auf Pflaumenblüte
von Malte Jaspersen
Menschen im Frühling – kann das ein Featurethema sein? Ja, wenn man die Selbstironie nicht verliert und es trotzdem ganz ernst nimmt.
Ein weites dunkles Land
von Klaus Lindemann
Ein Feature von 1982, das nichts von seiner Intensität verloren hat. Der Autor geht ins dunkle Land der Psychiatrie und hält das Mikrofon in den Garten, ins Badezimmer, in den Schlafsaal, in die Küche und auch in die Isolierzelle.
Vorname Jonas
von Thomas Heise
Heises "Jonas" offenbart seltene Einblicke in den Behördenapparat der DDR. Es macht die Gewalttätigkeit eines Systems hörbar, in dem viele Gutes wollen – und dabei Furchtbares anrichten.