So long good-bye
von Harun FarockiEine Ikone des Dokumentarfilms mit einer Radioarbeit, bei der Popmusik buchstäblich dekonstruiert wird. Extrem nah und extrem analytisch zugleich.
Wirklichkeit im Radio ist eine Sendereihe und eine Materialsammlung.
Zu hören sind historische Features und Dokumentarstücke.
Zu lesen sind Gedanken, Analysen und Gespräche darüber.
Ein Werkzeugkasten ermöglicht das autonome Navigieren durch das Material.
Wir präsentieren einige Klassiker und etliche Neu- und Wiederentdeckungen.
Keinen Kanon, sondern einen Streifzug.
Kein Best Of, sondern eine Fülle von Möglichkeiten.
Einen Blick zurück und einen Blick nach vorn.
Denn das Radio von gestern inspiriert die Features und Dokus von heute.
Wirklichkeit im Radio ist ein work in progress!
An jedem letzten Samstag im Monat wird die Reihe um ein neues Stück erweitert.
Eine Ikone des Dokumentarfilms mit einer Radioarbeit, bei der Popmusik buchstäblich dekonstruiert wird. Extrem nah und extrem analytisch zugleich.
Ein Feature, das eine Wucht entfaltet, der man sich kaum entziehen kann. Es erzählt von Arbeitsmigration, von Menschen, die allesamt aus einem äthiopischen Dorf namens "Bonga" kommen und im Ausland ihr Glück suchen – oder mindestens ein bisschen Geld.
Plötzlich stehen Menschen auf dem Spielplatz, im Park und im Hinterhof. Sie sprechen nicht. Niemand weiß, wer sie sind und was sie wollen. Die Polizei bildet eine Sonderkommission.
1941 – Krieg gegen die Sowjetunion. Die Berichte der Zeitzeugen aus der Sowjetunion und die der deutschen Soldaten decken sich an kaum einer Stelle. Paul Kohl lässt beide Seiten erzählen.
Ist das ein Feature oder eine dreidimensionale Zeit-Raum-Erfahrung? Den Sound von Kaye Mortley muss man einfach gehört haben.