frei und assoziativ

Durch die rhythmisch wiederkehrenden Leitmotive, die sich hier durch das Stück ziehen und es zusammenhalten, konnten die studentischen Monteure – gemeinsam mit ihrem regieerfahrenen Mentor Robert Matejka! – das ausgewählte Material im Studio dann um so freier und assoziativer, eher nach musikalischen, als nach logischen Gesichtspunkten arrangieren.

ein kollektiver Ansatz

Erst durch den kollektiven Ansatz in der Arbeit der Student*innen, die mit mehreren Rekorder-Einheiten ausgeschwärmt sind, konnte eine wirklich multiperspektivische Moment-Aufnahme entstehen, in der jedes Partikel seinen eigenen Sound, seine eigene Geräusch-und Atmowelt mitbringt.

entschiedene Schnitte und unvermittelte Szenenwechsel

Sein Alter zeigt das Stück nicht in der Machart, die klingt auch heute noch originell und akustisch interessant. Es arbeitet mit entschiedenen Schnitten und unvermittelten Szenenwechseln und macht sich um die Orientierung der Hörerschaft keine Sorgen. Darin mutet es sehr „heutig“ an.

Originalton-Hörspiel

Warum bringen wir in dieser Geschichte dokumentarischer Radioformen, die ihren Anfang beim Feature hat, ein O-Ton-Hörspiel, das auf einem Hörspielplatz lief und von einer Hörspielregisseurin inszeniert wurde?

Originalton-Hörspiel

Spielen wir Feature und O-Ton-Hörspiel nicht gegeneinander aus, wie es in den 70ern auf oft ideologische Weise geschah! Schauen wir lieber jedesmal genau hin, wer wie und mit welcher Intention mit dem dokumentarischen Material umgeht. Und lassen wir uns hinabziehen in den Hades des Westberlins der 70er, der eine Phantasmagorie mit nicht abstreitbaren Anteilen von Realität ist.

Portrait

Portrait

Portrait

Das wäre doch mal eine tolle Subkategorie: Features, die weibliche Vornamen als Titel tragen. Portraits. Viel gibt es da nicht, aber Erlesenes. „Jenny“ von Jens Jarisch … „Sibylle“ von Robert Schoen … „Angelika“ von Charly Kowalczyk. Und nun „Mirjam“ von Werner Meyke.

Material in Schichten

Anders als in der Fotografie vielleicht, wo der singuläre Moment, der einmal und exemplarisch eingefangene Augenblick, zum „Portrait“ wird, arrangiert der Audio-Collageur sein Material in Schichten

Lieferanten von Laut-Material

O-Ton-Partikel-Schlachten, in denen sprechende Menschen, so die Kritik der Zeitgenossen, im Grunde gar nicht mehr als individuelle Personen auftreten, sondern nur noch als Lieferanten von Laut-Material, das der „Autor“ dann nach Belieben am Schneidetisch verkochen darf.

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